Indikationen und Kontraindikationen

    Die Halotherapie ist für viele Beschwerden geeignet, aber nicht für jeden. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht. Die Halotherapie ist eine 100% medikamentenfreie Behandlung.

    Indikationen

    Die Halotherapie kann unterstützend wirken bei unter anderem:

    Atemwege & Lunge

    • Asthma
    • COPD (GOLD I, II, III, IV)
    • Chronische Bronchitis und Emphysem
    • Bronchiektasen
    • Long-COVID
    • Lungenentzündung (Pneumonie) nach dem akuten Stadium
    • Mukoviszidose (zystische Fibrose)
    • Kurzatmigkeit und Beklemmung (Dyspnoe)
    • Pfeifende Atmung (Wheezing)
    • Trockener, krampfartiger Husten und trockenes Rasseln (Rhonchi, meist tief im Ton, mit wechselnder Lokalisation bei Auskultation)
    • Husten mit Sputum (produktiv Husten)
    • Husten, besonders nachts oder nach Anstrengung
    • Raucherhusten
    • Schleimpfropfen (Mukuspfropfen)
    • Häufige akute Atemwegsinfektionen

    HNO-Erkrankungen

    • Erkältung und Grippe (Influenza)
    • Rhinitis (Nasenschleimhautentzündung) und Heuschnupfen (allergische Rhinitis)
    • Rhinosinusopathie
    • Nebenhöhlenentzündung und Stirnhöhlenentzündung (Sinusitis frontalis/maxillaris)
    • Rachenentzündung (Pharyngitis)
    • Mandelentzündungen (Tonsillitis)
    • Vergrößerte Rachenmandel (Adenoid)
    • Pseudokrupp (Laryngitis subglottica)
    • Ohrenentzündungen (Otitis media)
    • Tinnitus (Ohrensausen)
    • Verlust des Geruchssinns (Anosmie oder Hyposmie)

    Allergien & Empfindlichkeit

    • Respiratorische Allergien gegen industrielle und häusliche Verunreinigungen
    • Multi-Chemische Sensibilitätssyndrom (MCS)

    Haut

    • Ekzem (Dermatitis)
    • Psoriasis
    • Akne

    Allgemeines Wohlbefinden

    • Burnout, Überforderung und stressbedingte Beschwerden

    Kontraindikationen

    Die Halotherapie wird Patienten, die an einer der folgenden Erkrankungen leiden, abgeraten:

    • Akutes Stadium von Atemwegserkrankungen (mit Fieber)
    • Offene Tuberkulose
    • Alle inneren Erkrankungen in Dekompensation, insbesondere Herz- und Nierenversagen
    • Herzinsuffizienz und schwere Herzinsuffizienz
    • Hypertonie im Stadium IIB
    • Blutungen und Blutgerinnungsstörungen
    • Bluthusten (Hämoptyse)
    • Intoxikation
    • Aktiver Krebs (ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt)
    • Schwere psychische Erkrankungen